FOTOS

Mayor Tom
Technical Support:
(von links nach rechts)

Jack Dunnett, Ali Vlies, John Chadwick und Dave Vinnicombe

Die Fortsetzung eines zeitlosen Vermächtnisses:
Der Gebrauch von heutigem Audio Equipment zur Reproduktion des klassischen Led Zeppelin Sounds beim am heißesten erwarteten Reunion Konzert aller Zeiten.


“Bei Thunder Audio wissen wir, dass kein anderes System die MILO überbieten kann. Er ist einfach zu installieren und benötigt keine Verstärker-Racks mit denen man arbeiten müsste. Das spart auch ungemein viel Zeit beim Auf- und Abbau.“

- Bruce Danz
Monitor Engineer

Von Dan Goldstein

Hätte das Konzert von Led Zeppelin in der London O2 Arena auch ohne die Unterstützung durch modernes Beschallungs Equipment, wie z.B den MILO Arrays von Meyer Sound, stattfinden können?
Und hätte es dann auch so gut geklungen wie es klang?

Die Antwort auf die erste Frage ist ja, es hätte stattfinden können – aber das Leben derer, die für die Umsetzung der Show verantwortlich waren, wäre samt und sonders härter gewesen.
Die Antwort auf die zweite Frage ist...bestimmt nicht.

Lars Brogaard, dessen Verleihfirma Major Tom Ltd. das Meyer Sound System bereitstellte, wurde ursprünglich durch Paul Owen, Vize-Präsident der in den USA ansässigen Verleihfirma Thunder Audio, in das Projekt eingeführt. Beide Firmen haben über die letzten Jahre eng zusammen gearbeitet, um Metallica, Robert Plant, John Legend, Diana Ross und Rod Stewart mit Meyer Sound Systemen auszustatten. Beiden, Owen und Brogaard, war klar, dass ein Konzert dieser Größenordnung nicht nur ein phänomenales Sound System erfordern würde, sondern auch ein überragendes Team. Somit wurden Big Mick Hughes und Meyer Sound’s Director of European Technical Support, Luke Jenks einbezogen, um zusammen mit Robert Plant’s FOH Roy Williams die Audio Qualität zu erreichen, die ein Publikum für ein einzigartiges Konzert wie dieses erwartet.

Brogaard lobt moderne Rigging Hardware als eine wesentliche Verbesserung gegenüber den Tagen, als Led Zeppelin noch regulär tourten. „Bei einem Gig wie diesem hast Du nur ein paar Stunden, um Alles zu fliegen und um sicherzustellen, dass alle Lautsprecher exakt dort sind, wo sie sein sollen,“ sagt Brogaard. „Moderne Lautsprecher wie MILO sind genau dafür konfiguriert und daher hatten wir keinerlei Probleme. Es gibt keinerlei Vergleich zu einem Gig Aufbau in den 70ern.“

 Wenn schon die Logistik den Termindruck für ein solches Event durch moderne Hardware reduziert, dann sollte es auch einfacher sein, einen guten Sound hin zu bekommen. Jedoch gesteht Big Mick, der am FOH für den Band-Mix zuständig war, eine gewisse Nervosität im Vorfeld des Konzertes ein.

„Ich war in einem Dilemma“, sagt Hughes, der darüber besorgt war, dass unverbesserliche Fans, die Tausende von Dollars für ein Ticket hinblätterten, jeglichen Versuch verübeln könnten, den klassischen Led Zeppelin Sound zu verbessern. Letztendlich stellte sich Big Mick’s Vorliebe für die tiefen Frequenzen als entscheidender Faktor heraus: „Ich habe mir einige der alten Bootleg Alben von Led Zeppelin Gigs aus den 70ern angehört und es ist wirklich so, dass auf denen überhaupt kein Bass zu hören ist – nicht, weil man ihn damals nicht aufnehmen konnte, sondern weil die damalaigen Beschallungsanlagen diesen nicht reproduzieren konnten.

„Es gab für mich kein Argument, zu diesem Sound zurückzukehren. Vor dem Risiko, Puristen zu erschüttern, entschied ich, dass der Gig wie im Jahr 2007 zu klingen hatte. Somit mixten wir, als ob Led Zeppelin seit Ihrem letzten Gig vor 27 Jahren nie aufgehört hatten zu spielen.“

Und während die Band aufgehört hatte, miteinander zu spielen, taten es die einzelnen Musiker nicht. Roy Williams, der neben Hughes saß und die Vocals von Robert Plant mixte, wuchs mit dem Sänger in den 60ern in Englands Kohlebezirk auf. Über die letzten zehn Jahre auf Tour mit Plant als Solo Künstler und mit Bands wie The Strange Sensation, konnte Williams Plants wachsendes Interesse für verschiedene musikalische Ausdrucksweisen miterlebten. Daher war er sehr daran interessiert, dies beim O2 Konzert widerzuspiegeln.

„Mit Robert heute zu arbeiten“, sagt Williams, „ist als wie wenn man gefragt wird, Nordafrikanische Percussion zu mixen, obwohl es eine Blues Gitarre ist. Meyer Sound Systeme sind vielseitig genug, die Bandbreite an Sounds mit Präzision und Klarheit zu liefern, weshalb Robert und ich diese benutzen, wann immer wir können.“

Das Exklusiv-Hinter-den-Kulissen-Video Interview mit Lars Brogaard, Big Mick Hughes
und Roy Williams finden Sie unter www.wholelottamilo.com/de

Januar 2008


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