Meyer Sound LEOPARD und Constellation verwandeln Audi-Werkshalle für die London Symphony in einen Konzertsaal

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4-7. Mit freundlicher Genehmigung der Audi AG

"Es war atemberaubend, wie LEOPARD im Stande war einen Klangkörper wie das London Symphonic Orchestra abzubilden. Durch die Linearität ist in lauten wie auch leisen Passagen ein gleichbleibendes Klangbild garantiert. Das gibt den Tonmeistern eine Sicherheit, die nicht zu unterschätzen ist. Sie können sich voll auf das Stück und die Partitur konzentrieren."

- Ivo König
Co-Geschäftsführer, IT AUDIO GmbH

Für das 25. Jubiläum der Audi Sommerkonzerte im Werk in Ingolstadt bildeten ein Meyer Sound LEOPARD Linear Line Array und das Constellation Acoustic System die Grundlage eines außergewöhnlichen Audio-Erlebnisses für Publikum und Musiker. Die Kombination verwandelte eine große Halle des Presswerks in einen temporären Konzertsaal, der sich des London Symphony Orchestra und Dirigent Kent Nagano als würdig erwies.

Dieses erste Audi Sommerkonzert in einer Werkshalle war auch die erste Show, bei der Constellation Hand in Hand mit den neuen Meyer Sound LEOPARD Line Arrays arbeitete. Während Constellation eine virtuelle Orchestermuschel schuf und die Musiker mit den akustischen Eigenschaften eines Konzertsaals einhüllte, wurden die ca. 1.000 Konzertbesucher durch zwei Arrays aus jeweils 8 LEOPARD Lautsprechern beschallt.

„Es war atemberaubend, wie LEOPARD im Stande war einen Klangkörper wie das London Symphonic Orchestra abzubilden“, sagt Ivo König, Geschäftsführer von IT AUDIO GmbH, der das System mit Til Schwartz konzipierte. „Durch die Linearität ist in lauten wie auch leisen Passagen ein gleichbleibendes Klangbild garantiert. Das gibt den Tonmeistern eine Sicherheit, die nicht zu unterschätzen ist. Sie können sich voll auf das Stück und die Partitur konzentrieren.“

LEOPARD machte auch auf FOH-Engineer Florian Denzler schnell Eindruck: „Wir waren schon sehr überrascht, vor allen Dingen wie tief das System klingt - also, wie viel Raum da drin ist, das ist toll, das macht Spaß."

Das LEOPARD System umfasste ausserdem acht 900-LFC Low Frequency Control Elemente, mit je einer Unit am Kopf der Arrays und zwei gerichteten end-fired Arrays aus je drei Elementen links und rechts unter der Bühne. Zehn UPQ-1P und sechs UPM-1P Lautsprecher wurden als Center, Fill- und Delay Systeme genutzt, die Steuerung und Optimierung des Systems übernahm ein Galileo Callisto Lautsprecher Management System aus vier Galileo Callisto 616 Array Prozessors.

Die elektronische Constellation Konzertmuschel basierte auf einer D-Mitri Digital Audio Platform, die Signale wurden über 15 UPA-1P, fünf UPM-1P und 16 M1D Line Array Lautsprecher wiedergegeben. Zur grundlegenden akustischen Behandlung des Raumes setzten König und Schwartz passive akustische „aQtube“ Elemente von Gerriets ein, die den übermäßigen Low-Mid Nachhall im Raum dämpften.

„Zusammen mit Constellation hatte man jetzt wirklich ein natürliches Gefühl auf der Bühne. Ich freue mich immer wieder in so anspruchsvollen Umgebungen die Augen zuzumachen und in die Hände zu klatschen. Man steht tatsächlich in einem Konzertsaal“, sagt König. "Kent Nagano war sehr zufrieden. Das Orchester konnte dank Constellation trotz herausfordernder Umstände gut zusammen spielen.“

Die technische Gesamtplanung erfolgte durch die Berliner NIYU media projects GmbH. Thomas Hofmann, Geschäftsführer bei NIYU ergänzt: „Ich war vom ersten Moment an von LEOPARD überzeugt und wollte das System unbedingt als Zuschauerbeschallung für dieses Projekt. Für die Musiker und ihre Instrumente war klar, dass wir optimalste Bedingungen schaffen müssen, damit der Hörgenuss für den Zuschauer in diesem ungewöhnlichen Konzertsaal zu einem Erlebnis wird. Und genau diese beiden Ziele haben wir zur vollsten Zufriedenheit aller erreicht. Wir sind begeistert mit so einem hervorragenden Team aus Dienstleister, Hersteller und Ingenieuren zusammengearbeitet zu haben. Die Entscheidung in Meyer Sound war die absolut richtige.“

Denzler mischte das Konzert auf einer Soundcraft Vi6, und wurde von Philip Trieber mit Group-Pre-Mixes aus einer Vi4 unterstützt. Die technische Umsetzung erfolgte durch CT Germany aus Nürtingen von denen auch das Audio- und Video-Equipment stammte.

Das musikalische Programm wurde mit Bachs "Toccata und Fuge in d-Moll," eröffnet und führte über George Antheils "Ballet Mécanique", an dem auch drei Ducati Motorräder beteiligt waren und schloss mit Igor Strawinskys "Le Sacre du Printemps" ab.

August 2015

VORGESTELLTE PRODUKTE

LEOPARD

900-LFC

Constellation

UPQ-1P

UPM-1P

UPA-1P

M1D

D-Mitri

Galileo Callisto 616

 

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